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Snežana Nešić studierte Komposition, Akkordeon und Dirigieren an der Musikhochschule »P.I. Tschaikowsky« in Kiew und an der HMTM Hannover. Seit 2011 ist sie Dozentin für Komposition und Neue Musik an der HMTM Hannover. Außerdem war sie Gastprofessorin für Komposition an der »St. Cyril and Methodius« University in Skopje und war Dozentin und Dirigentin des Ensembles für Gegenwartsmusik an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Kompositionsaufträge erhielt sie u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig, dem NDR-Fernsehen, der Philharmonie Luxemburg, dem Ensemble Contemporain de Montréal, dem Quatuor Quasar, der Staatsoper Hannover und der Kammeroper Köln. Außerdem wurden ihre Kompositionen mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und im Rahmen der Biennale Salzburg ur/aufgeführt.

Snežana Nešić gewann als Komponistin u. a. den "Andrea Ceraso" Rome Award 2022, die 1. Preise bei dem Internationalen Kompositionswettbewerb des Molinari-Quartetts und beim Internationalen Kompositionswettbewerb der Weimarer Frühjahrstage für Zeitgenössische Musik sowie die Auszeichnung des Internationalen Eisenacher Bach-Kompositionspreises 2019.

Sie erhielt künstlerische Residenzen in der Deutschen Akademie Rom (Casa Baldi) und war Composer in Residence u.a. im Goethe-Haus Rom, im Wilhelm-Kempff-Haus in Positano, im Deutschen Studienzentrum in Venedig und in Montréal (auf die Einladung der Groupe le Vivier).

Auch als Akkordeonistin gewann Snezana Nesic erste Preise bei vielen internationalen Wettbewerben (u. a. bei dem Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal und International Accordion Prize of Castelfidardo) und spielte als Solistin mit zahlreichen Ensembles und Orchestern.

Sie ist des Weiteren künstlerische Leiterin und Dirigentin der Ensembles »ur.werk«, das sich zeitgenössischer Musik widmet und realisierte als Dirigentin und Akkordeonistin zahlreiche Premiere neuer Kompositionen. In den Jahren 2021-24 ist sie künstlerische Leiterin des Nachwuchsprogramms der Musik21Niedersachsen, das deutschlandweit als eines der wichtigsten Programme für junge Komponisten gilt.

Momentan arbeitet sie u.a. an einer Augmented Reality Oper für die Opéra de Montréal.