Equilibrion II

CREATION
2016
INSTRUMENTATION
Akkordeon solo
DURATION
10
min
PREMIERE
27.4.2017 | Festival »Klangbrücken«

Die zweite Komposition aus dem Ziklus „Patterns of Light and Darkness“ für Akkordeon ist im Rahmen des Stipendienaufenthaltes in der Deutschen Akademie Rom (Villa Massimo) Casa Baldi entstanden.

 

Die ersten zwei Sätze basieren auf zwei kurzen Gedichten von Giuseppe Ungaretti („La Notte Bella“ und „Stelle“), in denen er sich die Dichotomie von Licht und Dunkelheit bedient.

 

Der dritte Satz ist durch die Architektur, die Freskomalerei und die Geschichte des Klosters St. Benedetto inspiriert. Dieses Kloster ist an der Stelle gebaut ist, wo der Überlieferung nach Hl. Benedikt drei Jahre lang asketisch gelebt hat.

 

Insbesondere die Benediktgrotte (Santo Speco) und die „Heiligen Treppe“ der Unterkirche üben eine große Faszination auf die Betrachter aus. Die Inschrift vom Klostereingang lautet:

 

„Lumina si quaeris Benedicte quid eligis antra? Quaesiti servant luminis antra nihil.
Sed perge in tenebris radiorum quaerere lucem, Nonnisi ab obscura sidera nocte micant.“
„Benedikt, suchst du das Licht, was wählst dazu dir die Grotte? Grotten bewahren nichts von dem Licht, das du suchst, Aber suche nur weiter im Finstern die Strahlen des Lichtes, Nur im Dunkel der Nacht leuchten die Sterne dir hell.“

Solo

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